Das Praxisteam

Dr. med. Christian Sternebeck
Facharzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung Chirotherapie



Cornelia Willschx
Labor, Patientenbetreuung, Organisation, Impfberatung, Hygiene

Annie Sternebeck
Diabetesberaterin, Buchführung


Kathrin Gärtner

halbtags, Labor, Patientenbetreuung, Organisation


Asena Göktürk

Springer


Für Sie unsichtbare Geister besorgen darüber hinaus die anfallenden Reinigungsarbeiten.


Liebe Patientin, lieber Patient,
im Folgenden finden Sie für sich Anregungen und Hinweise über die Organisation und den Ablauf der Praxis, die Ihnen helfen sollen, sich zurecht zu finden.

Wir bemühen uns immer zu lächeln, denn wir wissen, dass Sie uns brauchen. Wir möchten Ihnen helfen so gut wir können und erwarten als Dank nur Ihr Vertrauen. Es ist das erklärte Ziel des Praxisteams, unter den gegebenen medizinischen und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen die bestmögliche medizinische Versorgung für Sie zu garantieren. Regelmäßige Fortbildungen, interne und externe Qualitätszirkel sowie Qualitätsmanagement-Maßnahmen stellen unsere Arbeit auf höchstmöglichem Niveau sicher.

Wir wären traurig, wenn Sie unzufrieden von uns gingen, ohne uns gesagt zu haben, warum. Und wir würden uns freuen, wenn wir jede Unstimmigkeit mit Ihnen besprechen könnten.

Was ist ein Allgemeinmediziner?
Er hat nach einem 6-jährigen Medizinstudium eine mindestens 4-jährige Weiterbildung an einer Klinik vor allem in den Pflichtfächern „Innere Medizin“ und „Chirurgie“ absolviert. Hinzu kommt eine Fach nach freier Wahl. Danach macht er seine Facharztprüfung. Diese beiden Punkte unterscheiden ihn vom sogennanten „praktischen Arzt.“


Beruflicher Werdegang

Dr. med. Christian Sternebeck
geb. 02.10.1957 in Köln

Abitur 1977 in Kassel

Bankkaufmannslehre mit Bankkaufmanns-Prüfung 1979

Medizinstudium an der Universität des Saarlandes in Homburg und der Universität Köln 1978/79-1985

Facharztausbildung in Opladen, Monheim, Troisdorf und Köln

Meine Ausbildung beinhaltete 25 Monate Innere Medizin (davon 1 Jahr Intensivstation ) mit Endoskopie, Ultraschall, Kardiologie; 23 Monate Chirurgie ( Notarzt, 1 Jahr Chirurgische Ambulanz ), 6 Monate Radiologie und 3 Monate Allgemeinmedizin bei einem niedergelassenen Kollegen. Direkt nach meiner Niederlassung bestand ich die Prüfung zum Facharzt für Allgemeinmedizin vor der Ärztekammer Nordrhein.


Während meiner Ausbildung bildete ich mich in Chirotherapie weiter und habe diese Zusatzbezeichnung und Kompetenz erlangt. Ich bin im Besitz der "Fachkunde Labor Allgemeinmedizin". Und ich absolvierte an der Akademie für Neuraltherapie Mainz die Ausbildung zum speziellen Neuraltherapeuten. Bis heute gehe ich regelmäßig zu wissenschaftlichen Fortbildungen.

Doktorarbeit/Promotion 1987 zum Thema: "Prognose und Überlebenszeiten bei metastasiertem Mammacarcinom in Abhängigkeit von Prognosefaktoren anhand einer Auswertung von 360 Krankheitsverläufen an einer Städtischen Klinik."

Ich bin Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM), des Deutschen Hausärzteverbandes und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).



Der Facharzt für Allgemeinmedizin ist der klassische Hausarzt.

"Im Grunde ein Alleskönner": Ihr Hausarzt - Eine Definition!


Breite des Faches
Psychosomatik und Reanimation:
Kein medizinisches Fach ist breiter aufgestellt als die Allgemeinmedizin. Bis zum Eintreffen des Notarztes muss gerade der Landarzt der Primärversorgung vom Infarkt bis zur traumatischen Amputation gewachsen sein. Er kann eigene Schwerpunkte setzen wie in keinem anderen Fach. Die Gefahr der Routine in einer spezialisierten Medizinrichtung mit daraus folgender Eintönigkeit ist deutlich geringer.
Soziale Milieus:
In der Hausarztpraxis treffen sich Kinder und Senioren, Reiche und Arme, Bürger und Freaks, Selbstständige und Arbeiter, Künstler und Beamte uvm. Gleiche Krankheiten erscheinen in immer wieder anderem Licht.
Leitlinien und Realität:
Allgemeinärzte arbeiten gemäß den Leitlinien. Sie erleben aber auch, dass diese oft auf die Realität heruntergebrochen werden müssen wegen unterschiedlicher Ressourcen des Patienten (persönlich, finanziell, intellektuell, sozial) sowie auch des Arztes (Zeit, Geduld, Druck aus dem Wartezimmer, Druck von Budgets und überschießender Kassen-Bürokratie).

Unreflektierte Krankheitsbilder
Symptomatik werten:
Die primäre Schilderung hängt nicht nur vom Krankheitsbild ab, sondern auch von der Persönlichkeit, dem kulturellen Kontext, dem Verordnungs- oder sozialmedizinischem Wunsch des Patienten (AU, Rente, Kur). Der Spezialist (Facharzt od. „Lotse“) sieht in der Regel bereits den „vorsortierten Patienten“.
Offen und sensibel:
Der Spezialist hat seine selektive Sicht auf den Patienten. Der Hausarzt hat die Chance und Verpflichtung, in allen Richtungen zu denken und zu klären - eine Herausforderung, aber auch eine Bereicherung seines Alltages.
Abwendbare gefährliche Verläufe selektionieren:
Der Hausarzt ist mit der „Unschärfe der Symptome“ konfrontiert: Dahinter können banale Beschwerden, aber auch gefährliche Verläufe stehen. Er hat eine heraus-ragende ärztliche Filterfunktion.

Dauer der Betreuung
Sprint oder Marathon:
Der Allgemeinarzt begleitet seine Patienten oft jahrelang, manchmal lebens-lang. Der Spezialist (Lotse) verweist sie meist nach „getaner Arbeit“ zurück an den Hausarzt. In diesem Sinne ist der Hausarzt oft die erste wie auch letzte Instanz. Er muss auch die begrenzten medizinischen Möglichkeiten, seine Hilflosigkeit, das fortgesetzte Leiden des Patienten, aushalten können.
Serielle Optionen:
Der Hausarzt wartet geduldig auf die Chance, diagnostisch oder therapeutisch den nächsten Schritt tun zu können. Er sollte die Leidenden langfristig begleiten können, ohne in therapeutischem Nihilismus die Arzt-Patienten-Beziehung zu gefährden.
Abwartendes Offenhalten:
Manche Symptomkonstellation kann oder sollte diagnostisch nicht aktuell geklärt werden. Sind die abwendbaren gefährlichen Verläufe identifiziert, kann „watchful waiting“ oft unnötige Kosten oder ungute Patientenfixierungen vermeiden.

Systemische Sicht
Familie:
Hausärzte kennen oft das soziale Umfeld des Patienten aus Hausbesuchen oder bekannten Anamnesen andere Familienmitglieder. Das verbessert die diagnostische Einordnung und erhöht die therapeutische Zielsicherheit.
Kultur:
Der semantische Bedeutungsgehalt einer Befundschilderung oder die diagnostische Ausbeute einer Untersuchung ist oft vom kulturellen Kontext des Patienten abhängig. Sich mit diesem auseinanderzusetzen, ist Hausarzt-Aufgabe.
Umwelt:
Manchmal ist die Kenntnis von Wohnbausubstanz, Klima, Arbeitsumfeld, großindustrielle Anlagen mit belastenden Emissionen etc. Wegbegleiter zur Diagnose. Hier hat der Hausarzt in der Regel einen Kenntnis-vorsprung.

Die reine Lehre und das individuell Mögliche
Intellektuell aufnehmbar:
Allgemeinmedizin ist an den Leitlinien orientiert und klar in der universitären Medizin positioniert. Der Hausarzt ist Spezialist darin, wissenschaftliche Erkenntnisse herunterzubrechen auf die Verhältnisse vor Ort. Er wird die „therapeutische Dosis“ ausrichten an der intellektuellen Aufnahmefähigkeit seines Patienten.
Psychisch zumutbar:
Aus der Nähe zum Patienten kann der Hausarzt einschätzen, was ihm wann seelisch zumutbar ist. Nach einem Spezialistenbesuch gestaltet er gelegentlich die Erkenntnisse zu einem gangbaren Weg. Gerade im psychosomatischen Bereich ist nicht jederzeit der nächste therapeutische Schritt möglich. Der Hausarzt ist darauf sensibilisiert, seine therapeutische Chance abzuwarten.
Sozial umsetzbar:
Manche soziale Notlage oder (berufliche) Besonderheit erfordert besondere ärztliche Vorgehensweisen, die der Hausarzt am besten selektieren kann.

Hausarzt-Patienten-Beziehung
Emotionale Bindung:
Durch die oft langjährige Arzt-Patienten-Beziehung entsteht zur Haus-arztpraxis eine besondere emotionale Vertrauensbeziehung. Viele Patienten möchten spezialisierte Interventionen mit ihrem Hausarzt besprechen. Dessen Meinung ist vielfach entscheidend manchmal auch für einen komplikationslosen Verlauf.
Deutlich Nichtsgesagtes:
Hausärzte müssen zwischen den Zeilen lesen können.
Im Alltag:
Der Hausarzt erlebt seine Patienten zwischen Kneipe und Kirchgang. Dies verankert die Diagnose fest in der gelebten Wirklichkeit, minimiert Fehleinschätzungen und bringt neue Ideen.

Sozialmedizinische Begleitung
In Notlagen:
Hausarzt und Pfarrer begegnen den Menschen in den Notlagen des Lebens bis hin zur Sterbebegleitung. Oft hilflos in Trauerfällen und Lebenskrisen suchen viele Menschen bei ihrem Hauarzt Rat, selbst wenn medizinische Hilfe nicht erwartet wird. Der Hausarzt ist Katalysator für fachspezifische Hilfe wie Lebens-beratung.
Sozialmedizinische Karrieren:
Der Hausarzt begleitet seinen Patienten durch Arbeitsunfähigkeiten, Kuren, Rehabilitationsmaßnahmen bis hin zu verschiedenen Berentungsformen.
Soziale „Mitspieler“:
Der Hausarzt ist manches Mal Vermittler zwischen konkurrierenden Parteien.

Prävention
Spezialgebiet:
Der Hausarzt ist Spezialist für Vorsorgeuntersuchungen und andere präventive (vorbeugende) Maßnahmen. Hierzu gehören Impfberatungen, Impfungen, Gesundheitsuntersuchung, Krebsvorsorge, Hautkrebs-screening uvm.

Steuermann oder Lotse
Koordinierung der spezialisierten Interventionen: I
st der Patient Hauptdarsteller (Kapitän und Schiff) in seinem Lebensdrama, so ist der Hausarzt Mitspieler und Regisseur (Steuermann). In der gründlichen Kenntnis der Vorerkrankungen und Möglichkeiten wird die ärztliche Begleitung zur Drehtüre. Der Regisseur wird seine Hauptdarsteller in gute Positionen bringen, Störendes weglassen, unnötige Kosten vermeiden und Schaden verhindern (Das Meer der Gesundheit und Krankheit).
Synopse:
Der Hausarzt setzt die Puzzleteile der spezialisierten Untersuchungen (vom Lotsen) zu einem Ganzen zusammen. Diese Synopse der spezialisierten Aktivitäten und Ergebnisse birgt Sicherheit und Klarheit, aber auch Zielführung und Hilfsdienst im Dschungel der Gesundheitsangebote.

D.h.:       Das Schiff (Körper und Persönlichkeit) fährt mit seinem Kapitän (Patient) durch das Meer

               der Gesundheitsfürsorge und Krankheiten, zum Steuern braucht er aber einen Steuer-

               mann (Hausarzt), bis ein spezielles Problem durch einen Lotsen (Spezialist) geregelt werden

               muss. Danach fahren das Schiff mit seinem Kapitän und Steuermann gemeinsam wieder

               über die Meere!

Wirtschaftlichkeit:
Der Allgemeinarzt ist in dieser umfassenden Funktion ein entscheidender Faktor im Gesundheitswesen und trägt dazu bei, es auch weiter wirtschaftlich leistbar zu machen. Diese Qualität wird wohl kaum mit anderen Strategien erreichbar sein.

Seien Sie gewiss: Wir versuchen immer für Sie da zu sein! Helfen Sie uns und sich, gehen Sie nur mit Überweisung zum Spezialisten und bringen Sie ihn dazu uns immer über alle pathologischen Befunde zu berichten. Nur dann können wir Sie im obigen Sinne hausärztlich betreuen und begleiten!


Was Sie von uns erwarten können?

Kompetente umfassende Hausarztversorgung (s.o.) für die ganze Familie. Wir betreuen chronisch kranke Patienten, gerne auch im Rahmen von Kassen-Chronikerprogrammen (DMP). Wir nehmen an allen Verträgen der hausarztzentrierten Versorgung teil. Unsere Kompetenz zeigt sich auch in einem nahezu kompletten internistisch-allgemeinmedizinischem Diagnostik- und Therapiespektrum. Ein zusätzlichen Schwerpunkt stellt die Chirotherapie dar.

Selbstverständlich führen wir Hausbesuche und auch Visiten im Pflegeheim durch. Es bestehen alle Möglich-keiten zur Gesundheitsvorsorge.

Dienstag Nachmittag halten wir bis um 19.00 Uhr eine Abendsprechstunde für Arbeitnehmer ab. Alles weitere

entnehmen Sie dieser WEB-Site.



Qualitätsmanagement fängt schon mit der Ausbildung an: